Ein gemütlicher Weihnachtsnachmittag

Am Samstag, d. 9.12. trafen sich die Wartenburger Seniorinnen und Senioren zur Weihnachtsfeier im Mehrzweckgebäude. Leichtes Schneegestöber am Nachmittag machte die weihnachtliche Stimmung perfekt. Gemeinsam begannen wir mit dem Lied “Guten Abend, schön Abend“ und einem Weihnachtssprüchlein.
Anschließend spielten 7 Kinder der Grundschule Dabrun mit ihrer Religionslehrerin Frau Boos und der pädagogischen Mitarbeiterin Frau Zimmermann das Stück: „Das Zauberkraut“.
Alle lauschten dieser kleinen wunderschönen Theateraufführung. Vielen Dank an die Schüler und an die beiden Betreuerinnen, die extra aus Pratau und aus Mühlanger angereist waren.

10. Markt der schönen Dinge im Schloss Wartenburg

Unser traditioneller Adventsmarkt wurde in diesem Jahr durch zahlreiche Einwohner aus Wartenburg und Gästen aus der Umgebung besucht.
Alle Wohngruppen unseres Hilfeverbundes präsentierten sich in kreativer Vielfalt und mit viel Ideenreichtum.

Auch in diesem Jahr war unser 10. „Markt der schönen Dinge“ ein voller Erfolg.

Der traditionelle Markt entführte die Besucher in die vorweihnachtliche Adventszeit. Mit vielen dekorativen und auch köstlichen Versuchungen lockte der Markt zum Verweilen und Staunen ein.

Für das leibliche Wohl sorgte, wie in jedem Jahr, das Team der Schlossküche mit Köstlichkeiten Rund um die Weihnachtszeit.

Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Reformation II – die Bank an der Luthereiche

Wartenburg hat zum Glück sehr viele Bäume.
Und auch ein paar sehr spezielle Bäume.
Seit Jahrhunderten ist es Brauch zu bestimmten Anlässen einen Baum zu pflanzen - so auch dieser.

Am 10. November 1483 ist Martin Luther geboren.
Anlässlich des 400. Geburtstages des Reformators pflanzten die Wartenburger auf dem freien Platz „Muths Pfuhl“ genannt (vor dem ehemaligen Kossäthengut Muth, später Bandel, heute Siebert, bzw. Haus an den Eichen) eine Eiche zu seinen Ehren.

Der „Pfuhl“ = Dorftümpel, war damals schon längst verfüllt.)

Stellungnahme Anglerverein zu "NATURA 2000"

Der Anglerverein hat sich intensiv mit dem Entwurf der geplanten Landesverordnung NATURA 2000 im Land Sachsen-Anhalt beschäftigt.
Nachfolgend ist das Schreiben vom 15.11.2017 an die Obere Naturschutzbehörde beim Landesverwaltungsamt veröffentlicht.
Unser Dank gilt auch Martin Jordan für die Bereitstellung von Bildmaterialien.

Stellungnahme zum Verordnungsentwurf der Landesverordnung über die NATURA 2000 Gebiete im Land Sachsen-Anhalt
          hier: Schutzzone SPA0016 „Mündungsgebiet der Schwarzen Elster“
          FFH- Gebiet „Elbaue zwischen Griebo und Prettin“ (FFH0073)

Wartenburger Lichterfest 2017

Es war die 3. Auflage des Lichterfestes in Wartenburg.
Einst aus der Taufe gehoben um die neue Lichterkette einzuweihen, ist die Veranstaltung mittlerweile zur konstanten Größe im Jahresprogramm herangewachsen.
Leichte Frostgrade, leichter Schneefall – ideale Rahmenbedingungen zum 1. Advent.

Der Glühwein ging gut.
Wenn die Wartenburger die Wartenburger treffen wollen (und das Schöne - in allen Generationen) muss man sich vor dem Gemeindebüro versammeln. Diese Möglichkeit wurde sehr gut angenommen.

Der Kobold an "Carius Gehre"

Jeder in Wartenburg wusste, es spukt an „Carius Gehre“. Das war der von jeher so beliebte Weg derer, die des Nachts ernten, was sie nicht gesät haben. In den Carius’schen Garten aber getraute sich niemand, denn Großvater Carius konnte hexen und die „Herren Spitzbuben“ auf die Bäume bannen, wie jeder eines Abends mit eigenen Augen sehen konnte. Der Spitzbube machte die verzweifeltsten Anstrengungen, kam aber nicht vom Baum herunter. Großvater Carius „hat eben den Kowwelt im Nacken!“ – Dass sein Nachbar für eine gute Belohnung seinem Freund Carius zuliebe den Dieb spielte, sich „bannen“ ließ und dessen Zauberkunst damit bewies, - das sagten natürlich beide nicht.
Jedenfalls blieben die Carius’schen Äpfel „ungeschoren“.

Restaurierung des Säulensaales im Schloss

Wir möchten mit allen interessierten Wartenburger Bürgern unsere Restaurierung des Säulensaales teilen.
Viele Monate wurde gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Uwe Klimke aus Gräfenhainichen und dem Amt für Denkmalschutz über die Möglichkeiten der fachgerechten Renovierung gesprochen. Im Vordergrund stand für uns alle die Erhaltung des Raumes in seinem Ursprung.

Es darf wieder geschunkelt werden!

Die 53. Saison des CCW ist eröffnet.
Am 11.11.2018 wurde am Büro des Bürgermeisters die fünfte Jahreszeit mit der Schlüsselübergabe an den CCW eingeläutet. Angeführt von den kleinen Karnevalisten mit Pauken und Trompeten, kam der Karneval Club Wartenburg zum Gemeindebürovorplatz.

Pünktlich um 11:11 Uhr übernahm Präsident Kai Tilliger den symbolischen Schlüssel für das Rest-Rathaus mit den leeren Kassen.
Schneller als bei „Jamaika“ wurden die Minister ernannt.
Die Karnevalsfunken glänzten tänzerisch auch auf Betonpflaster und die Feuerwehr sorgte in gewohnter Weise für eine gute Versorgung mit Gegrilltem und kalten und warmen Getränken.

500 Jahre Reformation

Sehr geehrte Bürger von Wartenburg,
der 31.10.2017 als Feiertag in ganz Deutschland ist schon etwas Besonderes, das meinten auch die Ortsräte von Wartenburg. Einen kleinen erinnerungswürdigen Beitrag geben – einen Baum am 31.10.2017 pflanzen – das war der Plan.

Immerhin besitzt Wartenburg, meiner Kenntnis nach, schon vier solcher geschichtsträchtigen Bäume.
Der jüngste, die „Einheitseiche“ am Sand, wurde durch die Initiative von Anwohnern am 03.10.1990 gepflanzt. Die „Luthereiche“ am Muth-Pfuhl, anlässlich des 400. Geburtstages von Martin Luther wurde am 10.11.1883 gepflanzt. Und die „Friedenseiche“ am Yorckring erinnert an das Ende des deutsch-französischen Krieges 1871. Weniger bekannt, die „Eiche an der Kanzel“, den Anlass kenne ich leider auch nicht.

Kinder, wie die Zeit vergeht!

So könnte auch das diesjährige Motto der 53. Session des CCW heißen. Doch die Zeit seit Aschermittwoch verging so schnell, dass nun endlich wieder die heiß ersehnte 5. Jahreszeit vor der Tür steht. Schon seit vielen Wochen und kaum mehr zählbaren Stunden trainieren und basteln die Karnevalisten des CCW für die neue Kampagne.

Vor 200 Jahren auf dem Wartenberg

17. Oktober 1817
Das thüringische Städtchen Eisenach sieht an diesem herbstlichen Tag viele strahlende,  jugendliche Gesichter. Es sind die über 500 studentischen Abgesandten (Burschen) aus mehreren Universitätsstädten. Der Ansturm ist gewaltig. Die Wirtshäuser sind überfüllt, es wird ausgiebig getrunken, aber auch laut diskutiert. Die Übernachtungsplätze sind rar.

Frau Doktor im Ruhestand!

Der Abschied vom Berufsleben vollzog sich leise.
Im August feierte Frau Dr. Babara Anders ihren 75. Geburtstag und beendete ihren Beruf als Ärztin.
51 Jahre lang war sie Landärztin in Wartenburg – eine Zeitspanne in einem Beruf, an einem Ort, wie es heute fast nicht mehr vorstellbar ist.
Generationen von Wartenburgern begleitete sie durchs Leben.

Wir Wartenburger haben ihr sehr viel zu verdanken und zu danken.

Wir möchten im Folgenden einen kleinen Rückblick wagen.

Am Vorabend des 03. Oktober 2017

Aus Anlass des 204. Jahrestages der Schlacht bei Wartenburg am 03.10.1813 und des Todestages von General Yorck am 04.10.1830 fand am 02.10.2017 ein Laternenumzug zum Yorck-Denkmal mit der traditionelle Kranzniederlegung statt. Das geplante Herbstfeuer musste leider aufgrund des intensiven Regens ausfallen. Stattdessen hatte die Freiwillige Feuerwehr zum Gemeindevorplatz geladen.

Nachfolgend ist die Rede von Herrn Wolfgang Kunze abgedruckt, mit der er sich diesmal speziell an die jüngeren Laternenträger gewandt hat.

Rede zum 204. Jahrestag der Schlacht von Wartenburg
(2. Oktober 2017)

Liebe große Wartenburger, liebe Gäste, vor allem liebe kleine Wartenburger!

24. Wartenburger Yorck-Lauf

Am 30.09.2017 gab es die 24. Auflage des Wartenburger Yorck-Laufes.
Dieser Tradition folgten wieder zahlreiche Lauffreudige - Profis sowie Hobbyläufer.
Insgesamt gingen 147 Läufer an den Start. Hinzu kommen noch die kleinsten Sportler und Sportlerinnen, die sogenannten Schnupperläufer. Somit waren es ca. 155 Teilnehmer. Motivation für die Jüngsten, neben den Spaß den sie hatten, war, dass jeder Teilnehmer der durchs Ziel lief eine Urkunde und eine Rose erhielt. Die Rose hat dabei eine besondere Tradition. Denn den Wartenburger Yorck-Lauf gibt es schon seit 40 Jahren, er wurde1983 als Wartenburger Waldlauf ins Leben gerufen und immer gab es am Ende Rosen. Erst nach der Wende er in den Yorck-Lauf umbenannt.

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